FAQ - Häufig gestellte Fragen

Wo sollte man Holzbriketts, Pellets und Kaminholz lagern?

Grundsätzlich gilt es, alle Brennmaterialien trocken zu lagern. Kaminholz sollte unter einer Überdachung an der Hauswand oder unter einem Carport gestapelt werden. Holzbriketts und Pellets hingegen sollten in geschlossenen Räumen wie Keller, Garage oder Schuppen gelagert werden. Auch das Abstellen unter einem Carport oder Vordach ist möglich. Jedoch sollten die Pellets und Briketts dann mit einer Plane vor Spritzwasser und Regen geschützt werden.

Bei allen Brennstoffen gilt: Halten Sie bitte ca. eine Handbreite Abstand zur Wand und vermeiden Sie direkten Bodenkontakt. Am besten ist es, die Palette unter den Brennstoffen zu belassen. Sollten Sie nicht ausreichend Platz für die Brennstoffe haben, können wir Ihnen eine zeitweise mietfreie Einlagerung anbieten. Sie können dies ganz bequem als Lieferoption während der Bestellung im Onlineshop auswählen.

Wie lange kann man Holzbriketts, Pellets und Kaminholz lagern?

Beachten Sie alle Tipps zur Lagerung, so können Sie die Briketts und Holzpellets mehrere Jahre lang lagern. Brennholz sollte maximal 5 Jahre gelagert werden, da danach die Heizkraft sinken kann.

Welchen Brennstoff nutze ich in welchem Ofen?

Nachfolgend finden Sie eine kurze Übersicht, für welche Einsatzzwecke sich unsere Produkte nutzen lassen.

Holzbriketts: Kamine, Öfen, Heizkessel, Lagerfeuer, Räucherei, Grill, Pizzeria (Buchenbriketts)

Holzpellets: Heizkessel, Pelletöfen, Kamine (mit Pelletkorb) sowie Räucherei oder Smoker (Buchenpellets)

Kaminholz: Kamine, Öfen, Heizkessel, Lagerfeuer sowie Räucherei, Smoker, Grill oder Pizzeria (Buchenholz)

Auf welche Qualitätsmerkmale bei Holzbriketts, Holzpellets und Kaminholz sollte man achten?

Holzbriketts gibt es in verschiedenen Formen und jede hat ihre besonderen Eigenschaften. Im Wesentlichen sollte man jedoch darauf achten, dass die Kanten der Briketts sauber/ kantig gepresst sind. Außerdem sollten die Briketts so fest sein, dass man sie nicht zusammendrücken oder verformen kann. Ist das Zusammendrücken möglich, kann dies auf eine zu geringe Verpressung hindeuten wodurch das Brikett schneller verbrennt.

Holzpellets gibt es ohne und mit Zertifizierung (DINplus und ENplus A1). Hier sollte man auf den Staubanteil im Beutel achten, der bei nicht-zertifizierten Pellets in der Regel etwas höher ist als bei zertifizierten. Außerdem spielt die Schlacke-Entwicklung und die Länge eine wichtige Rolle. Schlacke entsteht vermehrt bei nicht-zertifizierten Pellets, da diese Rinde enthalten können. Die Rinde und insbesondere die darin enthaltenen Sande, Moose und Verunreinigungen können bei der Verbrennung Schlacke bilden. Dies kann wiederum zu einer Verstopfung des Brenners führen, sofern dieser nicht robust genug ist. Die Länge der Pellets ist wichtig bei Fördersystemen, wie Ansaugung oder Maulwurf.

Kaminholz sollte frei von Schimmel, Verschmutzungen und Ungeziefer sein. Zudem sollte die Restfeuchte unter 20% liegen.

Welche Vor- und Nachteile haben natürliche Brennstoffe gegenüber Erdöl, Erdgas sowie Kohle?

Briketts, Pellets und Kaminholz sind eine natürliche Alternative zu herkömmlichen Brennstoffen. Erdöl, Erdgas, Koks und Kohle sind endlich. Holz hingegen ist ein nachwachsender Rohstoff und verbrennt zudem CO2-neutral. Briketts und Pellets entstehen zudem aus Restprodukten der Holzverarbeitung, welche ohne Weiterverarbeitung verrotten müssten. Nicht nur im Interesse der holzverarbeitenden Betriebe, sondern auch aufgrund gesetzlicher Vorschriften wird das geschlagene Holz wieder aufgeforstet. Außerdem werden Holz- und Pelletheizungen in der Regel staatlich gefördert.

Der Heizwert von Braunkohle, Holzbriketts und Pellets ist nahezu gleich und liegt ca. bei 5kWh/kg. Ein Vorteil von natürlichen Brennstoffen ist, dass wo bisher mit Kohle geheizt wird, in der Regel auch Holzbriketts eingesetzt werden können. Bitte lesen aber vorsichtshalber in der Betriebsanleitung Ihrer Feuerstätte nach. Ein weiterer Vorteil gegenüber Kohle ist die Vielfalt der Briketts. Es lässt sich für jede Feuerstätte ein passendes Produkt finden. Ein Nachteil von Kohle ist außerdem das langsame und Abbrennen und damit verbunden die verzögerte Wärmegewinnung. Mit Nadelholzbriketts erzeugen Sie beispielsweise relativ schnell Wärme, welche Sie dann mit Rindenbriketts bis zu 12 Stunden halten können. Zu guter Letzt sind Holzbriketts auch sauberer bzw. stauben weniger als Braunkohle.

Holzpellets können aufgrund ihrer automatischen Zuführung am ehesten mit Gas und Heizöl verglichen werden. Verfügt Ihre Pelletheizung über einen genügend großen Bunker reicht die einmalige Befüllung pro Jahr und das gelegentliche Reinigen des Brennraumes. Der Arbeitsaufwand ist somit kaum höher als bei Öl und Gas. Bei der Anschaffung einer Erdöl- oder Erdgas-Heizung ist der finanzielle Aufwand nicht zu unterschätzen. Pellets sind relativ preisstabil, was bei Erdöl oder Erdgas eher nicht der Fall ist. Da Öl und Gas endliche Rohstoffe sind, wird es auf längere Sicht zu einer Verknappung und damit zur Erhöhung der Preise kommen. Beim Verbrennen entstehen außerdem hohe CO2 Emissionen, die schlecht für die Umwelt sind.

Wie lautet die Umrechnung von Holzbriketts, Holzpellets, Brennholz in Erdöl, Erdgas und Kohle?

Es gibt leider keinen genauen Umrechnungsfaktor für Brennstoffe, da der Heizwert von vielen Faktoren abhängig ist. Ungefähr kann man von diesen Werten ausgehen:

1 Tonne Holzbriketts ≈ 1 Tonne Holzpellets

1 Tonne Holzbriketts ≈ 3 Raummetern Kaminholz (5 Schüttraummeter)

1 Tonne Holzbriketts ≈ 1,1 Tonnen Braunkohle

1 Tonne Holzbriketts ≈ 0,9 Tonnen Braunkohlebriketts

1 Tonne Holzbriketts ≈ 0,6 Tonnen Steinkohle/ Koks

1 Tonne Holzbriketts ≈ 500 Liter Heizöl

1 Tonne Holzbriketts ≈ 500 qqm Erdgas