Hilfstransport Ukraine - Das passiert gerade

Gemeinsam helfen - Wir brauchen eure Hilfe!

Seit Anfang März starteten von Hainichen aus 6 Sattelzüge mit Hilfsgütern. Fünf davon fuhren direkt in die Ukraine nach Ternopol und Rivno. Ein weiterer wurde ins polnische Kielce geliefert, wo Flüchtlinge versorgt und vieles weiter in die Ukraine transportiert wurde.

Was gerade passiert, was wir an Sachspenden benötigen und ob wir gerade Helfer brauchen findest du hier im Live-Blog.

Und hier findest du eine Liste der aktuell benötigten Hilfsgüter, die Annahmezeiten und das Spendenkonto.

13.5. Sächsische Zeitung, Ausgabe Riesa

12.5.

Unser Spendenlager füllt sich. Leider lassen die Lkw, mit denen wir die Ware in die Ukraine bringen können, noch etwas auf sich warten da es kaum Ladungen aus der Ukraine nach Deutshcland gibt und eine Leerfahrt bis zu uns zu teuer ist. Aber nach derzeitigem Plan werden wir wohl vor Himmelfahrt noch 2 Lkw beladen können.

Parallel geht auch die Zusammenarbeit mit den in Hainichen und Umgebung ansässigen Flüchtlingen weiter.

 

8.5. Bevorstehende Presse-Veröffentlichung: In zwei Welten zwischen Krieg und Frieden

Rückkehr in die Ukraine und Integration in Mittelsachsen

Für das Hainichener Ehepaar Raminta und Thomas Kretschmann und deren Kinder hat sich das Leben seit Kriegsausbruch verändert. Die Beherbergung und Versorgung von Ukraine-Flüchtlingen und die Organisation von Hilfstransporten in die Ukraine beherrschen den Alltag. Thomas Kretschmann berichtet:

Als wir „unsere“ Viktoria am vergangenen Donnerstag zum Hauptbahnhof in Dresden bringen, herrscht absolutes Gefühls-Chaos. Freiwillig aus dem friedlichen Deutschland zurück in ein im Krieg befindliches Heimatland? Die mutige Wahl zwischen Frieden und Krieg!



Sechs Wochen hat die Ukrainerin bei uns gelebt, mit uns gegessen, Ausflüge unternommen und bei unseren Hilfstransporten geholfen. Gemeinsam mit mehr als einem Dutzend weiterer Flüchtlinge entstand in Hainichen eine starke Gemeinschaft. Doch die Schuldgefühle, Mann und Sohn in der Ukraine zu wissen und sie „im Stich“ zu lassen, nagten von Beginn an an der 62Jährigen. Nun ist sie zurück in Lviv. Nach nur 13 Stunden fahrt direkt von Dresden mit dem Bus in die Ukraine. Donnerstag Abend stieg sie nach einem Tränenreichen Abschied in den Bus. Am Freitagmorgen meldet sich Victoria, sie sei in ihrer Wohnung in Lviv angekommen und uns wird noch einmal klar, wie nahe der Krieg ist.

Wie so viele Tage seit Kriegsausbruch steht auch jener Freitag wieder ganz im Zeichen der Ukraine. Gemeinsam mit Uwe Anke, ehemals Bürgermeister von Nossen und jetzt einer unserer engagiertesten Helfer bei den Hilfstransporten, fahre ich nach Riesa. Das Sanitätshaus Hetke und Sengewitz hat mehr als 20 Pflegebetten sowie zahlreiche Rollstühle, Gehhilfen und Toilettenstühle für uns – Gesamtwert über 10.000 Euro. (Beitrag siehe weiter unten)



Zu gleicher Zeit rüstet sich meine Frau Raminta mit unseren Kindern und neun Flüchtlingen zur Fahrt nach Ehrenberg. Der Italiener Pier Giorgio Furlan hatte mehrere Veranstaltungen zu Gunsten der Ukraine-Hilfe durchgeführt und für die Spendengelder Pampers und Hygienartikel gekauft. Diese sollten nun abgeholt werden. Gleichzeitig hatte Pier Giorgio die Flüchtlingsfamilien eingeladen, mit ihm zu Malen, zu Basteln und auf dem Rittergut Ehrenberg zumindest für ein paar Stunden die Sorgen zu vergessen. Es soll weitere Projekte wie ienen Kochkurs geben. „Nur nicht mehr italienisch. Ich möchte gern mal ukrainisch kochen“, gibt uns Pier Giorgio mit auf den Weg.

 

Die Schicksale seiner Gäste an diesem Tag sind so verschieden. Alina floh mit ihrer ganzen Familie mit zwei Autos aus der Ukraine und kam in Greifendorf unter. Die 23Jährige hatte vor Kriegsausbruch gerade erst ihr Medizinstudium beendet und seit ein paar Monaten als Chirurgin gearbeitet. Durch Zufall und ein unglaubliches Engagement des Geschäftsführers kann sie nun im Krankenhaus Freiberg arbeiten. Zwar noch nicht als Ärztin, aber die ist in ihrem Beruf tätig und bei der geplanten Rückkehr in die Ukraine werden ihr das Praktikum in Deutschland und die erworbenen Sprachkenntnisse helfen.

 

Auch „unser“ Timor wird, wenn der Krieg hoffentlich bald vorbei ist, mit einem Rucksack voller neuer Erfahrungen und Sprachkenntnisse nach Odessa zurückkehren. Der 15Jährige lernt Dank Schulunterricht in Frankenberg schnell Deutsch und kann im Gegensatz zu vielen Ukrainern auch recht gut Englisch. Gemeinsam mit weiteren Verwandten kam er nach Hainichen. Seine Schwester Olesia hatte erst vor einer Woche beim Benefizkonzert in Hainichen mit Gitarre und Gesang für einen Gänsehautmoment gesorgt.

Viele der Flüchtlinge haben eine Odyssee hinter sich und wir sind froh und glücklich, dass sich viele Menschen in Hainichen, im Landkreis und auch in den Ämtern und Schulen für diese Menschen einsetzen. Gleichzeitig bekommen wir aus der Bevölkerung und von Firmen viel Unterstützung, um Hilfstransporte direkt in die Ukraine schicken zu können. Der siebente Sattelzug soll in Kürze starten. Wenn er beladen wird sind nicht nur die ukrainischen Flüchtlingen mit zur Stelle. Auch Asylbewerber aus anderen Ländern packen seit vielen Jahren beim Beladen der 90 Kubikmeter großen Lkw ehrenamtlich mit an. Auch für sie ist dies ein Teil der Integration.

Doch während viele andere Asylbewerber dauerhaft in Deutschland bleiben wollen, ist der Aufenthalt vieler Ukrainer nur auf Zeit. Diese Zeit wollen die Ukrainer jedoch nutzen, um die deutsche Sprache zu lernen, so wie Timor und Olesia deutsche Schulen zu besuchen, so wie Alina im Krankenhaus und anderswo Berufserfahrung zu sammeln und so wie alle Flüchtlinge, mit denen wir in Kontakt stehen, Hilfsgüter für ihre im Krieg zurück gebliebenen Landsleute zu sammeln und zu verpacken. Indem sie auf diese Weise etwas tun können und später mit Erfahrungen, Sprachkenntnissen und vielen neuen Kontakten in die Heimat zurück kehren unterstützen auch sie den Kampf für Demokratie und Frieden in ihrem Land, das mit dem Bus gerade einmal 13 Stunden von uns entfernt ist.

 

6.5.

Am Freitag konnten Uwe Anke (hinter der Kamera) und Thomas Kretschmann (rechts) erneut beim Sanitätshaus Hetke u. Sengewitz in Riesa zahlreiche Krankenhausbetten, Rollstühle, Gehbänke und Stufenlifte in Empfang nehmen. Der Iveco-Transporter und der Anhänger der Firma Naturbrennstoffe reichten gerade so aus, um alles wegzubekommen. Vielen Dank für die tolle Spende im Wert von über 10.000 Euro!

5.5. Benefizkonzert bringt 1136,48€

Vielen Dank an alle Akteure und Zuhörer des Benefizkonzertes, das die Hainichener Stadtverwaltung am 1. Mai im Saal des Goldenen Löwen veranstaltet hat. Die Gäste spendeten 1136,48€. Der Caterer PartyQuerBeet gab 75€ aus seinen Einnahmen an den Verein Communitas ab. Ein Dank geht auch an die Regionalpresse, die uns von Beginn an mit Veröffentlichungen und Aufrufen unterstützt. Nachstehend ein Artikel aus der Sächsischen Zeitung/ Döbelner Anzeiger.

 

1.5.

 

Ukrainerin sorgt bei Benefizkonzert in Hainichen für bewegenden Moment
Hilfstransporte in Ukraine rollen weiter


Hainichen. Als die 13jährige Olesia am Sonntag mit ihrer Gitarre die Bühne beim Benefizkonzert in Hainichen betritt, haben einige Zuhörer Tränen in den Augen. Der Text hat es in sich und die Stimme der jungen Ukrainerin sorgt für Gänsehaut.

Bereits kurz nach Kriegsausbruch hatte die Hainichener Stadtverwaltung entschieden, mit einem Benefizkonzert im frisch restaurierten Saal des Goldenen Löwen das Engagement des ortsansässigen Vereins Communitas zu unterstützen. Dieser plant derzeit den nächsten Hilfstransport direkt in die Ukraine. Insbesondere Krankenhausbetten, Matratzen, Schlafsäcke, Folie und Plexigals zur REparatur zerstörter Fenster sowie Lebensmittel sollen diesmal auf die Reise nach Ternopol und Riwno geschickt werden.

Seit Anfang März wurde bereits die unglaubliche Anzahl von sieben Sattelzügen beladen. Projektleiter Thomas Kretschmann präsentierte den Zuhörern, unter ihnen auch ukrainische Flüchtlinge, zum Konzert Bilder von der Sammlung und Verladung der Hilfsgüter in Hainichen und der anschließenden Entladung und Verteilung in der Ukraine. "Es ist uns wichtig unseren Unterstützern zu zeigen, dass jeder Euro Spendengeld zu 100%  für Diesel, Fahrerlohn und Zukäufe beispielsweise von Kinderbetten, Lebensmitteln und vielem anderen verwendet wird", so Kretschmann.

Bevor am Sonntag der Hainichener Finn Jacob, die Musikschule Mittelsachsen, die Musikschule Fröhlich und am Ende ein schlagkräftige Trio mit Bassgitarre, Flügel und Schlagzeug für Abwechslung sorgten, hatten zwei Ukrainerinnen ihren ersten Auftritt in Deutschland.
Die 14jährige Olga floh kurz nach Kriegsausbruch mit ihrer Mutter aus dem Kiewer Gebiet nach Hainichen und wohnt seither bei einer Hainichener Familie. Sie spielte zum Konzertauftakt eine Ballade von Erik Marcel.



Danach moderierte Evelyn Geisler, auf den Tag genau seit 40 Jahren bei der Hainichener Stadtverwaltung tätig, die 13jährige Olesia an. Die junge Ukrainerin ist mit ihrem Bruder, ihrer Mutter sowie weiteren Verwandten aus Odessa in die Gellertstadt geflohen. Als Evelyn Geisler Auszüge aus dem Liedtext vortrug, hatte nicht nur sie, sondern alle die den Text verstanden oder dessen Inhalt kannten, mit den Tränen zu kämpfen. So heißt es in dem kurz nach Kriegsausbruch entstandenen Lied: „Halt mich fest an deiner Hand. Ich werde Lieder singen, während wir sterben. Wenn die Apfelbäume im Mai blühen werden wir von dort aus zusehen, wo die Sterne leuchten.“ Mit einer glasklaren, sicheren Stimme und perfekter Gitarrenbekleidung sorgte Olesia für einen echten Gänsehautmoment.

Maßgeblich unterstützt wurde das Benefizkonzert technisch durch den Hainichener Andreas Wernike und mit Getränken von PartyQuerbeet. Der Caterer spendete auch die Hälfte der Einnahmen aus dem Getränkeverkauf. Gemeinsam mit dem Jugendclub soll nun eine weitere Veranstaltung auf die Beine gestellt werden. Bei dieser wird es ebenfalls musikalisch, dann aber zusätzlich auch kulinarisch zugehen. "Wir stellen uns vor, ein Fest zu veranstalten, zu dem neben den Bürgern und den ukrainischen Flüchtlingen auch alle anderen aus ihrer Heimat Geflüchteten mit eingeladen sein sollen", so Kretschmann. Die Bewohner der Asylbewerberheime Hainichen und Mobendorf seien immer zur Stelle, wenn es gilt, beim Beladen mit anzupacken.

29.4.

Am Freitag haben unsere fleißigen Helfer Susan Braune und Uwe Anke im Raum Riesa Hilfsgüter abgeholt. In der Nudelfabrik wurden von Spendengeldern Nudeln gekauft. Beim Sanitätshaus Hetke u. Sengewitz konnten unzählige Rollstühle, Gehbänke, Toilettenstühle und sogar zwei Beatmungsgeräte abgeholt werden. Und eine Firma übergab rund 60 Feuerlöscher. All dies sind Dinge, die derzeit in der Ukraine dringend benötigt werden.

 

 

27.4.

Benefiz-Konzert am 1.5. um 18 Uhr in Hainichen

26.4.

Ukraine-Transporte starten wieder
Verein sucht dringend Sach-Spenden

Hainichen. Nach einer kleinen Verschnaufpause über Ostern sollen die Hilfstransporte des Vereins Communitas direkt in die Ukraine wieder aufgenommen werden. Dafür wird wieder die Unterstützung der Bürger, Firmen und Institutionen benötigt.



Wenn es nach den Vorstellungen des Organisations-Teams geht, soll der Sattelzug bereits Anfang Mai beladen werden. Es wäre dann bereits der siebente Hilfstransport in die Ukraine seit Anfang März. Doch aktuell fehlen Sachspenden. "Wir waren natürlich auch über die Osterferien nicht untätig und haben weiter gesammelt und verpackt. Unter anderem kam auch eine tolle Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus in Freiberg zustande, das uns kurzfristig 20 gebrauchte Krankenhausbetten zur Verfügung stellt", erklärt Thomas Kretschmann, Projektleiter des Hainichener Vereins Communitas. Die Betten sollen umgehend nach Ternopol und Riwno geschickt werden, damit in diesen Orten Kranke, Verletzte und Verwundete versorgt werden können.

Doch allein mit den Betten lässt sich der rund 90 Kubikmeter fassende Sattelzug nicht füllen. "Wenn ich aktuell durch unser Lage gehe sehe ich um die 200 Feuerlöscher, die dringend in die Ukraine müssen und von denen wir auch noch viel mehr brauchen. Es gibt noch rund 20 Matratzen, ein paar Rollstühle und Gehhilfen und mehrere Stapel Kartons mit Kleidung. Damit allein können wir die Lücken zwischen den Betten aber nicht füllen", so Kretschmann.

Den Organisatoren sei bewusst, dass viele Bürger bereits gegeben hätten, was sie an Matratzen, Kinderbetten, Lattenrosten, Gehhilfen, Decken, Schlafsäcken und Isomatten hatten. "Wir brauchen dennoch weiterhin Hygieneartikel wie Pampers, Damenbinden, Waschmittel und Feuchttücher. Die Not in der Ukraine wird in einigen Regionen immer schlimmer. Es braucht wieder die Solidarität und Spendenbereitschaft wie zu Beginn des Krieges", so Kretschmann.

Es werden auch Unternehmen gebeten, Waren aus ihrem Sortiment und Umfeld zur Verfügung zu stellen. So richtet sich der Verein mit einem Aufruf an die Autohäuser und Werkstätten, ausrangierte aber noch gut gefüllte Sanikästen zu sammeln und ins Spendenlager zu bringen. Brandschutzfirmen können gern noch funktionstüchtige und gefüllte Feuerlöscher abgeben. Mit der Bitte um Werkzeuge, Schweisgeräte und Generatoren richtet sich der Verein an Handwerksbetriebe sowie das poduzierende Gewerbe. Für das provisorische Verschließen von durch Explosionen zerstörten Fenstern würde dringend dicke, transparente Folie, Plexiglasscheiben, Panzertape sowie Kartuschen mit Silikon oder Kleber - wenn möglich mit "Pistole" - benötigt. "Wir würden uns auch freuen, wenn Supermärkte Lebensmittel und Hygieneartikel zur Verfügung stellen könnten so wie es bereits der Edeka-Markt in Hainichen mehrfach getan hat", so Kretschmann.

Leider würden noch immer viele Dinge, die eigentlich noch brauchbar sind, weggeschmissen. "Die Praxis hat beispielsweise gezeigt, dass einige Möbel- und Matratzenhändler gezwungen sind, noch gut erhaltene Matratzen und Lattenroste ihrer Kunden in den Container zu schmeißen, anstatt sie für Hilfsprojekte abzugeben. Das passiert auch in vielen anderen Bereichen und ist insbesondere jetzt während des Krieges in der Ukraine einfach absurd." Der Verein sei auch in der Lage, mit Hilfe von Spendengeldern Restposten aufzukaufen.

Termin: Am Sonntag dem 1. Mai soll es um 18 Uhr im Saal des Goldenen Löwen ein Benefizkonzert geben, zu dem regionale Musikschulen und Musiker auftreten. Es wird auch Informationen zum Stand der Hilfstransporte und zu den noch benötigten Sachspenden geben. Der Eintritt ist frei. Es wird nach der Veranstaltung jedoch um Geld für die Ukraine-Transporte gebeten.

Infos: Die komplette Liste der benötigten Dinge sowie weitere Informationen gibt es im Internet unter https://naturbrennstoffe.com/blog/hilfstransport-ukraine-das-passiert-gerade

Spendenannahme: Spenden werden wochentags von 9-17 Uhr und samstags 9-11 Uhr im Spendenlager bei der Firma Naturbrennstoffe Kretschmann, Friedrich-Gottlob-Keller-Siedlung 27a, angenommen.
Geldspenden können im Lager gegen Quittung abgegeben oder auf das Spendenkonto des Vereins Communitas bei der Sparkasse Mittelsachsen, IBAN DE54 8705 2000 3330 0100 01, überwiesen werden.

14.4.

Feuerlöscher rühren zu Tränen
Nächster Transport Anfang Mai geplant

Zu Tränen gerührt war dieser Tage eine der Führungskräfte des Ministeriums für Katastrophenschutz im ukrainischen Ternopol. (links im Bild)
Er konnte von der am 7. April von Hainichen nach Ternopol entsandten Hilfslieferung mehr als 30 Feuerlöscher übernehmen und berichtete, dass die Feuerwehr bereits alle in ukrainischen Geschäften verfügbaren Feuerlöscher gekauft und in die Ost-Ukraine gebracht habe. Aber diese hätten bei weitem nicht ausgereicht, um all die Brände zu löschen.


In Hainichen lagern nun bereits mehr als 100 weitere von Feuerwehren und Firmen gespendete Feuerlöscher, die auf ihren Transport in die Ukraine warten. Doch für einen weiteren Transport sind aktuell zu wenige Sachspenden im Hainichener Spendenlager der Vereins Communitas bei der Firma Naturbrennstoffe Kretschmann OHG. Nach den beiden Transporten in der vergangenen Woche war das Spendenlager zwischenzeitlich völlig leer. Das Team um Projektleiter Thomas Kretschmann will Anfang Mai den nächsten Transport auf die Reise schicken. Es wäre dann bereits der siebente in die Ukraine.

    

"Ende April sollen wir vom Krankenhaus Freiberg 20 Krankenhausbetten inklusive Matratzen und weiteres Material bekommen", erklärt Kretschmann, der sich begeistert zeigt von der Unterstützung nicht nur durch das Krankenhaus Freiberg. Auch das Pflegeheim Berta Börner in Roßwein hatte bereits mehr als 20 Betten gespendet, die nun bereits im ukrainischen Riwne im Einsatz sind. Verletzte und verwundete Menschen werden in den Betten versorgt.

Im Bild links: Tetyana Sokolovskaya, die in Ternopol federführend bei der Weiterverteilung der aus Hainichen gelieferten Sachspenden ist.

   

Unterstützung kommt von vielen Seiten. Der Förderkreis Centro Arte Monte Onore e.V. in Ehrenberg hat mehr als 300 Euro durch Veranstaltungen gesammelt und wird nun Windeln und Babynahrung kaufen. Ein Konzert in Grünlichtenberg bracht knapp über 1000 Euro ein, von denen bereits viele wichtige Dinge gekauft wurden. Aus Norwegen kam eine größere Geldspende, für die medizinische Geräte und Medikamente sowie warme Socken, Unterwäsche und Kinderbetten ausgegeben wurden. Die Firma Noweda in Rossau bringt immer wieder Desinfektionsmittel und andere wichtige Dinge ins Spendenlager. Viele weitere Bürger, Firmen und Institutionen würden die Hilfstransporte des Vereins unterstützen.

 

Um den nächsten Sattelzug randvoll zu füllen werden jedoch noch Sachspenden wie haltbare Lebensmittel, Schlafsäcke, Decken, einteilige Matratzen, Kinder-Reisebetten, Liegen, klappbare Metall-Gästebetten, Windeln, Hygieneartikel und vieles mehr benötigt.
Wie wichtig diese Lieferungen sind zeigen Bilder, die das Org-Team diese Woche aus der Ukraine erhielt. Kleinkinder werden ebenso versorgt wie Senioren, Krankenhäuser und Waisenheime. Laut Aussage von Tetyana Sokolovskaya, die in Ternopol federführend bei der Weiterverteilung der aus Hainichen gelieferten Sachspenden ist, gibt es mittlerweile viele elternlose Kinder, die versorgt werden müssen. Die Sachspenden werden teils mit Transportern und Pkw weiter in die vom Krieg am stärksten betroffenen Gebiete transportiert. Aber auch Menschen, die nach Ternopol geflüchtet sind, werden damit versorgt.

 

Die komplette Liste der benötigten Dinge sowie weitere Informationen gibt es HIER.

Spenden werden wochentags von 9-17 Uhr und samstags 9-11 Uhr im Spendenlager bei der Firma Naturbrennstoffe Kretschmann, Friedrich-Gottlob-Keller-Siedlung 27a, angenommen.
Geldspenden können im Lager gegen Quittung abgegeben oder auf das Spendenkonto des Vereins Communitas bei der Sparkasse Mittelsachsen, IBAN DE54 8705 2000 3330 0100 01, überwiesen werden.

11.4.

Lkw's Nummer 5 und 6 in Ukraine eingetroffen.

Letzte Woche wurde am 4. April ein Lkw in Hainichen beladen, der bereits am 7. April im ukrainischen Riwno ankam. Das dortige Krankenhaus hat insgesamt 20 Betten aus dem Pflegheim Berta Börner in Roßwein bekommen. Zudem medizinische Geräte, Medikamente und vieles mehr.

 

Am 7. April wurde ein weiterer, der insgesamt 6. Lkw, in Hainichen beladen. Dieser kam heute in Ternopol an. Nachstehend der Original-Text in Englisch mit anschließender Übersetzung.



Truck already unloaded! Thanks a lot! Fire extinguishers were simply incredibly needed. They have already been taken. Thanks for the beds! The hospital is picking up tomorrow. The chairs  is already standing in the church where the refugees live. Cars are coming tomorrow to pick up things.

Bereits entladen! Vielen Dank! Feuerlöscher wurden einfach unglaublich benötigt. Sie sind bereits vergeben. Danke für die Betten! Das Krankenhaus holt morgen ab. Die Stühle stehen bereits in der Kirche, in der die Flüchtlinge leben. Morgen kommen Autos, um Sachen abzuholen.

8.4.

Das Spendenlager ist leer!

Seit dem Transport am Mittwoch nach Ternopol herrscht in unserem Spendenlager gähnenden Leere. Wir brauchen eure Unterstützung, um schnellstmöglich nach Ostern wieder einen Lkw mit Hilfsgütern voll zu bekommen.

Pflegebetten und Matratzen wären ebenso eine große Hilfe, wie Schlafsäcke, Isomatten, Kinderbetten, Reisebetten, Pampers und Hygienartikel. Was wir alles brauchen und wann und wo die Annahme stattfindet findest du unter https://naturbrennstoffe.com/blog/hilfstransport-ukraine-wichtige-informationen

Im Bild: Thomas (links) und Liuda (Flüchtling aus der Ukraine) - Mit der Ukraine-Hilfe im Herzen :)

7.4.

Heute beladen wir den 6. Lkw in die Ukraine. Diesmal geht es nach Ternopol und unser ukrainischer Fahrer Valerij wird bereits zum dritten Mal für uns fahren.

6.4. Deichmann-Stiftung spendet 5 Paletten Schuhe, Feuerlöscher treffen ein

Heute kam eine große Lieferung neuer Schuhe von der Deichmann-Stiftung. Nachdem die Anfragen bei vielen Großhändlern aufgrund von Waren-Knappheit gescheitert waren hatte JMEM (Jugend mit einer Mission) Glück, die Stiftung für eine Unterstützung unserer Hilfstransporte gewinnen zu können. Vielen Dank!

Auch der Aufruf, Feuerlöscher zu Spenden, läuft sehr erfolgreich. Es wurden bereits etwa 30 voll funktionstüchtige Feuerlöscher gebracht. Für weitere rund 100 Stück gibt es zusagen.

An dieser Stelle möchte ich sagen, wie dankbar wir sind, dass auch Wochen nach Kriegsausbruch die Spendenbereitschaft noch immer so groß ist und offensichtlich sogar noch wächst. DANKE!

4.4. .... 5. Lkw gestartet - 20 Krankenbetten gehen auf die Reise


Am Montag ist von Hainichen aus der fünfte Lkw in die Ukraine gestartet. An Bord waren auch 20 elektrische Pflegebetten aus dem Diakonie-Pflegeheim Berta Börner in Roßwein. Vielen Dank für diese tolle Spende. Es wäre fantastisch, wenn wir bei jedem Transport Krankenbetten verladen könnten. Diese werden dringend gebraucht und lassen sich auch sehr gut verladen. So konnten wir zum Beispiel schwere und zerbrechliche Güter wie Lebensmittel unter das unterste Bett packen, Gehhilfen, Schlafsäcke und Kinderbetten zwischen die Betten und Matratzen oben drauf.

Der Lkw soll am Mittwoch oder Donnerstag in Riwno ankommen. Neben viel Material für die Versorgung von Verletzten und Verwundeten befinden sich auf dem Lkw auch rund 100 neue Leichensäcke. Es ist bedrückend, solche Dinge zu versorgen und zu verladen. Aber die Bilder aus Butscha zeigen auf traurige und erschreckende Weise, dass auch solche Güter Teil der Hilfstransporte sind.

Als wir fertig waren mit der Beladung brachte er Hainichener Bauhof noch mehrere Dutzend Stühle. Diese sollen in der zweiten Wochenhälfte verladen werden. Der Ukrainische Fahrer Valerij wird dann bereits zum dritten Mal zu uns kommen und die Hilfsgüter nach Ternopol bringen. Hierfür werden noch viele Matratzen, Kinderbetten und mehr gesucht. Die komplette Liste der benötigten Dinge findet ihr hier.

3.4. Benefizkonzert in Grünlichtenberg bringt 1007,20€ Spenden ein!

Die Unterstützung ist weiterhin enorm. Am Sonntagabend erbrachte ein Konzert in Grünlichenberg über 1000€ Spenden. Vielen Dank an die Spender, Musiker und den Initiator Michael Kreskowsky.

Heute wird der bereits 5. Lkw seit Anfang März beladen. Wenn alles klappt sollen 20 Krankenhausbetten sowie ein knappes Dutzend Infussionsständer und viele Medikamente für ein Krankenhaus im ukrainischen Riwne mit auf die Reise gehen. Für die zweite Wochenhälfte ist ein weiterer Transport geplant. Dieser soll nach Ternopol gehen und neben Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Pampers vor allem auch Kinder-Reisebetten im Gepäck haben.

 

 

1.4. Pflegebetten für die Ukraine - Eine wertvolle Fracht!

Heute haben wir über 20 Pflegebetten des Diakonie-Seniorenpflegeheims "Berta Börner" Roßwein bekommen. Zwei mal kamen Hausmeister Mirko Nacke (links im Bild) und Fahrer Steffen Schlicke mit ihrer wertvollen Fracht nach Hainichen. Wertvoll ist die Fracht, weil die Betten in der Ukraine dringend benötigt werden. In ukrainischen Städten wie Riwno, wo der erste Schwung Betten kommende Woche hin geliefert werden soll, und Ternopol kommen immer mehr verwundete und verletzte Menschen an. Diese gilt es, zu versorgen und die Betten aus Roßwein sind ein echter Segen!!!

Sollten andere Einrichtungen oder Privatpersonen noch Krankenbetten zur Verfügung stellen können, wäre dies eine enorme Hilfe!

Kommende Woche sollen zwei Hilfstransporte von Hainichen aus in die Ukraine starten. Mit an Bord werden dann auch medizinische Materialien wie OP-Sets im Wert von 6000,- € sein, die mit Hilfe von Spenden gekauft wurden.

Wir bitten alle Bürger darum, uns weiter zu unterstützen. Jeder Lkw kostet etwa 1800 Euro. Dinge wie medizinische Produkte, Schlafsäcke, Isomatten, Warme Armeesocken, Kinderreisebetten und vieles mehr müssen nun gekauft werden. Denn viele Bürger haben schon gegeben, was sie entbehren konnten. Aber vielleicht hat doch noch jemand eine Matratze, ein Reisebett, Feldbett, Steppdecken oder andere Dinge, die den Menschen in der Ukraine helfen können.

Was wir aktuell am dringendsten suchen findet ihr auf unserer Block-Seite https://naturbrennstoffe.com/blog/hilfstransport-ukraine-wichtige-informationen

 

31.3. Treffen mit Vertretern der Behörden und Flüchtlingen

 

Im Bild: Natalia Rees (links) und Raminta Kretschmann übersetzten alle wichtigen Informationen ins Ukrainische/ Russische.

Heute hatten wir ein sehr konstruktives Treffen mit Stadtverwaltung, Vertretern des Landrats- und Schulamtes sowie weiterer Behörden und etwa 20 ukrainischen Flüchtlingen. Themen wir Arztbesuche, Registrierung, Unterbringung, Schule und vieles mehr wurden angesprochen.

Erfreulich ist, dass die gebürtige Ukrainerin Natalia Rees ab Montag in der Hainichener Grundschule ein halbes Dutzend ukrainische Kinder zwischen 6 und 10 Jahren unterrichten wird. Da sie selbst schon in Deutschland lebte und gut Deutsch spricht wird sie den Kindern die deutsche Sprache näher bringen und gleichzeitig auch normalen Unterrichtsstoff vermitteln. Wie Bürgermeister Dieter Greysinger erklärte stehen Stadt und Oberschule in den Startlöchern, um auch Jugendliche zu unterrichten. Hier wurde jedoch bislang noch keine Lehrerin gefunden, die ukrainisch spricht und der deutschen Sprache ausreichend mächtig ist.



28.3.

Heute hat uns die Firma FUCHS Bau GmbH mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro überrascht. Ein Großteil des Geldes kommt von der Belegschaft und wurde durch die Geschäftsführung aufgerundet. 

Auch die Firma Bohrwerkzeuge Hoffmann aus Hainichen hat uns großzügig unterstützt. 2000 Euro spendete das Unternehmen. Zudem wurde in der Belegschaft Geld gesammelt und mit dem Geld Schlafsäcke, Feldbetten, Lebensmittel und Hygieneartikel gekauft.

Auch andere Unternehmen unterstützen uns mit Geld- und Materialspenden oder durch Arbeitskräfte. Vielen Dank allen Unterstützern!

Der nächste Hilfstransport soll nun am Freitag beladen werden. Dort sollen unter anderem Pflegebetten aus dem Roßweiner Seniorenheim Berta Börner mit verladen werden. Derzeit ist das ORG-Team auch dabei, größere Posten medizinischer Produkte, unter anderem "Nähzeug" für Operationen, zu kaufen. Wir halten euch weiter auf dem Laufenden.

25.3.

Die Spendenannahme geht weiter. Auch die Schüler der Friedrich-Gottlob-Keller-Oberschule Hainichen haben schon Lebensmittel und Hygieneartikel für die Urkaine gesammelt. Michelle (links) und Eileen waren zusammen mit Schul-Hausmeister Jürgen Detzsch zum Lager gekommen, um die Spenden an Thomas Kretschmann (rechts) zu übergeben.

24.3.

Für Ende kommender Woche ist ein weiterer Hilfstransport in die Ukraine geplant. Wir benötigen dringend

Matratzen
Reisebetten
Feldbetten
Kinderbetten
Laufgitter
Schlafsäcke
Decken
Pampers
Binden und Tampons
Feuchttücher
Waschmittel
Haltbare Lebensmittel
Stromgeneratoren


Medizinischer Bedarf:

Infusionsständer
Material zum Nähen von Wunden
Schmerzmittel
Mittel gegen Erkältung
Verbandstoffe (auch Erste-Hilfe-Kästen)
Rollstühle
Rollatoren
Gehhilfen
Toilettenstühle

Spenden werden wochentags von 9-17 Uhr und samstags 9-11 Uhr im Spendenlager bei der Firma Naturbrennstoffe, Friedrich-Gottlob-Keller-Siedlung 27a, angenommen.

Geldspenden können im Lager gegen Quittung abgegeben oder auf das Spendenkonto des Vereins Communitas bei der Sparkasse Mittelsachsen, IBAN DE54 8705 2000 3330 0100 01, überwiesen werden.

Vielen Dank allen Unterstützern!!!!

 

23. März

Der am Montag von Hainichen aus gestartete Lkw ist bereits am Mittwoch in Ternopol anbekommen. Da wird einem erst einmal klar, wie nahe der Krieg ist ... Wenn es ein Lkw schafft, inklusive Pausen in nur rund 36 Stunden in der Ukraine anzukommen.

 

 

Am Mittwoch-Abend war das Org-Team des Vereins Communitas zum Stadtrat eingeladen, um die Ratsmitglieder über den Stand der Dinge und noch benötigte Hilfsgüter zu informieren. Bürgermeister Dieter Greysinger überraschte die Vier, die stellvertretend für alle Helfer gekommen waren, mit einem Präsent.


Neben dem Org-Team aus Raminta und Thomas Kretschmann, Susan Braune (Grünlichtenberg) und Uwe Anke (Pappendorf) engagieren sich auch rund ein Dutzend Frauen - teilweise seit 1994 - beim Sortieren und Verpacken der Hilfsgüter. Seit Kurzem sind auch Frauen mit dabei, die mit ihren Kindern aus der Ukraine geflüchtet sind.
Auch von Seiten regionaler Firmen und Institutionen ist die Unterstützung groß.
So stellte die Firma Lauckner-Bad einen ganzer Tag lang seine Mitarbeiter für die Beladung eine Hilfstransportes frei.
Die Firma Bohrwerkzeuge hilft ebenfalls auf beeindruckende Weise materiell und finanziell.
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr waren bereits zwei Mal zum Beladen mit dabei.
Die Hainichener Apotheken, Ärzte und die Firma Noweda geben, was sie entbehren können.
Die Bäckerei Kirsten und die Thüringer Wurstwaren auf der Mittweidaer Straße verpflegen die Helfer.
Edeka Hainichen hat kostenlos Ware zur Verfügung gestellt.
JMEM hat Flüchtlinge untergebracht und koordiniert mit uns Hilfseinsätze.
Mehrere weitere Firmen haben ihre Unterstützung beim Beladen oder durch die kostenlose Lieferung von Paletten angeboten.

Einen herzlichen Dank an alle, die uns unterstützen. Sicher haben wir viele vergessen, die an dieser Stelle noch aufzuführen wären.

22. März 2022

Nachstehend findet ihr Bilder und einen Pressetext zu dem Hilfstransport, den wir gestern beladen haben. Jetzt ist erstmal Aufräumen angesagt. Das Lager ist leer. Wir brauchen weiterhin eure Unterstützung!

 

Lkw auf dem Weg in die Ukraine
Ukrainischer Fahrer Valerij bereits zum zweiten Mal in Hainichen
Dem Krieg so nah

Der 5. Hilfstransport ist am Montag gestartet. Ende der Woche soll der Fahrer Valerij bereits im ukrainischen Ternopol ankommen. Für ihn ist es bereits die zweite Tour mit Hilfsgütern aus Hainichen. Am 4. März war der gebürtige Ukrainer schon einmal in Hainichen gewesen und hatte Sachspenden in die ukrainische Stadt Ternopol gebracht, in der zur Zeit viele Flüchtlinge leben oder auf ihrer Weiterreise Richtung Polen einen Zwischenstopp machen.

Es war ein freudiges Wiedersehen, als Valerij mit seinem 40-Tonner auf das Firmengelände der Firma Naturbrennstoffe einbog. Zuvor hatte er Waren aus der Ukraine in die Region Bautzen gebracht und nun sollte sein Lkw bereits zum zweiten Mal randvoll mit Matratzen, Kinder- und Reisebetten, Decken, Lebensmitteln, Windeln, Hygieneartikeln und vielem mehr geladen werden. "Beim ersten Mal war Valerij noch etwas nervös als er sah, dass wir die Hilfsgüter per Hand verpacken und Lattenroste oder Matratzen als Schutz der Außenseiten nutzen. Diesmal hat er uns freie Hand gelassen", erzählt Thomas Kretschmann, Projektleiter des Vereins Communitas.

Im Gespräch mit Raminta Kretschmann berichtete der Fahrer, der mit 65 Jahren weiterhin die Ukraine verlassen darf, über die Situation in der Ukraine. So sei nach seiner Rückkehr vom ersten Transport ein Funkmasten nur etwa drei Kilometer von seinem Wohnhaus entfernt beschossen worden. Noch nie sei das Kriegsgeschehen so nah an seinem eigenen Haus gewesen wie in jener Nacht. Valerij zeigte sich auch begeistert über den enormen Zusammenhalt unter den Ukrainern, egal in welcher Region der Ukraine sie wohnen oder welcher Nationalität sie angehören. Die Lieferung von Hilfsgütern sei für viele Menschen überlebenswichtig und Valerij würde sich sofort wieder in seinen Lkw setzen, um nach Hainichen zurück zu kommen.

Auch von vielen anderen Menschen aus der Ukraine gibt es Rückmeldungen. "Unser Freund und Geschäftspartner Alexander ist derzeit in Lviv (Lemberg) möchte, dass wir den Bürgern aus Hainichen und Umgebung für ihre großartige Unterstützung danken. Er ist tief beeindruckt von dem, was hier bei uns passiert", berichtet Thomas Kretschmann, der mit Hilfe seines Geschäftspartners in der Ukraine die ukrainischen Lkw für den Transport der Hilfsgüter findet. Über Freunde hatte das Hainichener Unternehmerpaar Raminta und Thomas Kretschmann auch drei Schusswesten organisiert und mit auf die Reise geschickt. Mit diesen sollen sich Menschen schützen können, die als Helfer in den umkämpfen Gebieten arbeiten . "Schusswesten und Helme würden viel mehr benötigt. Aber da ran zu kommen ist schwer und billige Westen bieten keinen ausreichenden Schutz", so Kretschmann.

Nach der Verladung am Montag ist das Spendenlager nahezu leer. In den kommenden Tagen soll nun erst einmal aufgeräumt und Inventur gemacht werden. Zwar geht die Spendenannahme weiter. Den nächsten Hilfstransport planen die Helfer aber erst für April. "Viele Bürger haben bereits gegeben, was sie entbehren konnten. Kleidung wird derzeit kaum benötigt da die meisten der zu versorgenden Menschen auf der Flucht sind und nur wenig mitnehmen können", so Kretschmann.

Daher seien haltbare Lebensmittel, Schlafsäcke, Matratzen, Isomatten, Windeln, Hygieneartikel insbesondere für Frauen sowie Kinderreisebetten derzeit am wichtigsten.

"Da können wir nicht davon ausgehen, dass allein aus der Bevölkerung genügend zusammen kommt, um einen Lastzug mit 90 Kubikmetern Ladevolumen zu füllen. Daher wollen wir einen Teil der Spendengelder nutzen, um auch größere Posten an Schlafsäcken, Matratzen, Lebensmitteln und Hygieneartikeln zu kaufen. Wir hoffen, dass uns die Händler hier entgegen kommen", so Kretschmann.

Insgesamt seien in den vergangenen drei  Wochen mehrere Tausend Euro Spenden zusammengekommen. Von denen wurden bislang fast 2000 Euro für Diesel, zwei Mal 200 Euro Lohn für die ukrainischen Fahrer und rund 400 Euro für Warenzukäufe ausgegeben. Weitere 1000 Euro wurden an den ukrainischen Verein Piligrim überwiesen, der mit rund 30 Kindern rechtzeitig aus der zwischenzeitlich nahezu zerstörten Stadt Mariupol in den Süden der Ukraine flüchten konnte. 

"Wir freuen uns, wenn weiterhin Sachspenden und Geld bei uns eingehen. Die Hilfslieferungen werden noch lange benötigt", so Thomas Kretschmann. Im Moment liege das Augenmerk auf Waren des täglichen Bedarfs. Doch wenn der Krieg hoffentlich bald ein Ende nimmt würden auch viele Dinge für den Wiederaufbau wie Baumaterialien, Einrichtungsgegenstände und Geld benötigt. 

18. März 2022


Beladung voll im Gange. Bürgermeister Dieter Greysinger beschenkt Luda zum Geburtstag.

Luda ist vor wenigen Tagen aus der Ukranine geflohen.

 

17. März - Eindrücke und Liste der benötigten Güter

Am morgigen Freitag soll der nächste Lkw beladen werden und direkt ins ukrainische Ternopol fahren. Für die kommende Woche ist noch ein weiterer geplant. Ein paar Zeilen weiter unten findest du eine aktualisierte Liste der Dinge, die wir noch brauchen.

Aktuell sind wir dabei, die Massen an Hilfsgütern die täglich zu uns ins Lager gebracht werden, zu sortieren und zu verpacken. Mit dabei sind auch weiterhin vier Frauen, die erst vor Kurzem aus dem Kiewer Gebiet geflohen sind.

Befremdlich war eine Situation am Mittwochnachmittag für uns. Als die Sirenen der Umgebung zu ihrem wöchentlichen Test ertönten - für uns völlig normal und kaum beachtet - brach unter den Frauen aus der Ukraine Unruhe aus und sie fragten, was los sei. Als sie das letzte Mal Sirenen hörten warnten diese in der Ukraine vor Luftangriffen. Ereignisse prägen!

Wir benötigen jetzt vor allem folgende Sachspenden:

Stromgeneratoren
Matratzen
Reisebetten
Feldbetten
Kinderbetten
Laufgitter
Schlafsäcke
Decken
Pampers
Waschmittel
Haltbare Lebensmittel
Medikamente (Schmerzmittel, Mittle gegen Erkältung)
Verbandstoffe (auch Erste-Hilfe-Kästen)
Kleidung und Schuhe
In wirklich gutem Zustand (kein Rost, voll funktionstüchtig, nur ein paar Jahre alt) nehmen wir gern auch Mikrowellen, Elektroherde mit Backofen sowie Waschmaschinen.

Ebenfalls benötigt werden stabile Holzpaletten. Diese gehen bei uns langsam zur Neige.

Die Annahme von Sachspenden ist wochentags von 9 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 11 Uhr im Hainichener Spendenlager bei der Firma Naturbrennstoffe, Friedrich-Gottlob-Keller-Siedlung 27a, 09661 Hainichen.

Geldspenden, die konkret für die Ukraine gedacht sind, können unter dem Stichwort "Ukraine" auf das
Spendenkonto des Vereins Communitas bei der Sparkasse Mittelsachsen,
IBAN DE54 8705 2000 3330 0100 01 überwiesen werden.

 

15. März

Flüchtlinge aus der Ukraine helfen beim Packen ...

Heute haben uns 4 Frauen (von rechts, ganz links Raminta Kretschmann) beim Verpacken der Hilfsgüter geholfen, die selbst erst vor wenigen Tagen aus dem Kiewer Gebiet geflohen sind und ihre Ehemänner in der Ukraine zurücklassen mussten. Die Flüchtlingsfrauen sind mit ihren Kindern bei JMEM in Berthelsdorf untergebracht. Verzweifelt berichteten sie uns von ihrer Flucht. Zwei der Frauen sind mit einer weiteren Frau von einem Lkw-Fahrer von Ternopol aus bis zur polnischen Grenze mitgenommen worden.

14. März

Die Spendenannahme geht unvermindert weiter. Heute hat unter anderem die Hainichener Firma BWH Bohrwerkzeuge Hoffmann Schlafsäcke, Feldbetten, Lebensmittel und Hygieneartikel gebracht. Der Hainichener Edeka-Markt hat uns eine Lieferung für den am kommenden Donnerstag startenden Lkw zugesagt. Und die Schüler der Johann-Gottlieb-Fichte-Schule Mittweida haben zusammen mit ihren Lehrern und Sozialarbeitern Sachspenden gesammelt und verpackt. Auch die Mittelschule Hainichen hat einen großen Spendenaufruf gestartet und sammelt für uns.

Zwischenzeitlich wurden auch die Spenden verteilt, die wir vergangenen Donnerstag nach Kielce (Süd-Ost-Polen) geschickt haben. Ein polnisches Unternehmen hat dort viele Mitarbeiter aus seinem evakuierten Werk in der Ukraine untergebracht. Ein Teil der Spenden wurde für die Erstversorgung der Flüchtlinge verwendet. Zudem wurden aus den 90 Kubikmetern Spenden 16 Paletten mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln Schlafsäcken und vielem mehr mit kleineren Fahrzeugen direkt in die Ukraine gebracht.

Füchtlinge auf dem Weg ins polnische Kielce

Entladung der Hilfsgüter zur Weiterverteilung und zum Weitertransport in die Ukraine.

12. März

Heute hatten wir nur 2 Stunden Spendenannahme, aber ein Großaufgebot an Helfern und Spendern. Besonders beeindruckt waren wir von Thea Schmidt. Die 9jährige Hainichenerin spendete von ihrem Taschengeld 50 Euro für die Ukraine und packte dnach mit unserer Tochter Scarlett Kretschmann Spielsachen und Verbandskästen in Kartons. 

Dank vieler fleißiger Hände haben wir viel geschafft und sind für den nächsten Hilfstransport in die Ukraine am 17. März vorbereitet.

 

Thea übergibt Thomas 50€ Spende    

Susanne Braune (Grünlichtenberg) wohnt schon fast in unserem Lager ;)

Uwe Anke (Pappendorf) kümmert sich ums Personal ;) 

Christl (li.) und Annika packen fast täglich!

 

 

Raminta & Lina sind auch immer dabei!

Unsere "alten Hasen", zum Teil über 70 Jahre ...

 

10. März

Heute wurde der dritte Sattelzug mit Hilfsgütern innerhalb von 7 Tagen beladen. (Bild weiter unten)

Diesmal war der 90 Kubikmeter fassende Sattelzug bereits von einer anderen Organisation zur Hälfte gefüllt worden. Der Lkw soll morgen im polnischen Kielce ankommen. Dort werden zum einen ukrainische Flüchtlinge versorgt, die in Kielce Zuflucht gefunden haben. Zudem sollen die Sachspenden mit kleineren Lkw und Transportern in die Ukraine transportiert werden.

Am 16./17. März beladen wir einen weiteren Lkw direkt in die Ukraine.

Um diesen zu füllen, brauchen wir dringend wieder eure Unterstützung!
Da wir in den letzten 7 Tagen bereits 3 Hilfstransporte versendet haben ist unser Lager fast leer.


Vielen Dank für die großartige Unterstützung in den vergangenen Tagen !!!!!

Bilder von der heutigen Verladung:

Unser Helfer Sasha (links) mit Raminta und Thomas Kretschmann. Im Hintergrund unser Kollege Thomas (noch einer ;) )

9. März

Hilfsgüter erreichen Kiew, Charkow und Chmelnyzkyj und andere Städte

2 weitere Transporte geplant! - Wir brauchen DEINE Hilfe!

Gerade haben wir ein Video von der Entladung und dem Weitertransport der Sachspenden erhalten, die wir am Freitag auf die Reise nach Ternopol geschickt haben. Viele Spenden sind bereits auf andere Fahrzeuge verladen worden und sollen noch heute in Krisengebieten wie Kiew, Charkiv und Chmelnyzkyj eintreffen.

Bereits am morgigen Donnerstag soll gegen Mittag ein Lkw zu uns kommen, der schon zu etwa einem Drittel mit Hilfsgütern beladen ist.
Wir werden ihn mit mehreren Paletten Kleidung, einer Kindergarteneinrichtung und anderen Dingen auffüllen. Dieser Lkw fährt ins polnische Kielce.
Auf dem dortigen Flugplatz werden die Spenden aufgeteilt und entweder direkt an in Kielce befindliche Flüchtlinge verteilt oder weiter in die Ukraine sowie an Flüchtlingscamps in Ungarn, Rumänien und Moldawien transportiert.

Für kommende Woche ist ein weitere kompletter Lkw in die Ukraine geplant. Für diesen Lkw werden noch dringend folgende Dinge benötigt:

Schlafsäcke
Federkernmatratzen
Schaumgummimatratzen
Lattenroste
Reisebetten
Klappliegen
Kinderbetten
Laufgitter
Federbetten
Steppdecken
Wolldecken
Kopfkissen
Bettwäsche
Kleidung
Schuhe
Geschirr
Töpfe

Hygieneartikel wie
Zahnbürsten
Zahnpasta
Windeln
Tampons
Inkontinenz-Einlagen
Waschpulver
Sanikästen (können auch abgelaufen sein)
Verbandsmaterial

Haltbare Lebensmittel wie
Babynahrung
Milschpulver
Nudeln
Reis
Mehl
Zucker
Suppen
Konserven (keine selbst eingekochten!)
Medikamente

Dienstag 8. März


Gestern haben wir die ersten 1000€ Geldspende an den Verein Piligrim im umkäpften Mariupol überwiesen. Der Verein kümmert sich um obdachlose Kinder und gibt ihnen ein Dach über dem Kopf. Das Vereinsgebäude wurde bereits letzte Woche (gerade noch rechtzeitig) evakuiert. Die rund 30 Kinder und 5 Betreuer befinden sich nun an einem vorerst sicheren Ort im Süden der Ukraine. Laut Aussage des Vereins wurde das Gebäude in Mariupol noch nicht zerstört. Allerdings sind bereits einige Fenster kaputt. Mit der Spende sollen Lebensmittel für die Kinder und Betreuer und für weitere Hilfsbedürftige gekauft werden. 

Heute wurde in einer Rekordzeit von nur 5 Stunden ein seit langem geplanter Hilfstransport nach Litauen beladen. Unter anderem halfen 4 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hainichen sowie ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung. In Litauen werden für Senioren vor allem Krankenbetten, Inkontinenzeinlagen, Gehhilfen, Rollstühle, Kleinmöbel und Kleidung benötigt.

Die für die Ukraine abgegebenen Spenden - insbesondere Pampers, Kinderkleidung, Lebensmittel und Hygieneartikel - wurden im Spendenlager separat gelagert und sollen nun weiter sortiert und verpackt werden. Der nächste Transport in die Ukraine soll schnellstmöglich stattfinden.

 

Montag 7. März

Der Lkw ist im ukrainischen Ternopol angekommen und wird gerade entladen. Danach wird umgehend mit der Verteilung und dem Weiter-Transport nach Kiew begonnen.


Das Bild mit den Kindern zeigt eine Guppe aus Mariupol. Rund 30 Kinder und fünf Begleiter sind aus der Stadt geflohen und am Dinestagvormittag an einem vorerst sicheren Ort im Süden der Ukraine angekommen.
© Foto: Verein Piligrim

 

Sonntag 6. März


Der Lkw mit dem ukrainischen Fahrer Valerij ist in der Ukraine. Die Fotos zeigen den Grunzübertritt von Polen in die Ukraine am Sonntagvormittag. Unzählige Menschen sind zu sehen, die nach Polen flüchten wollen, während unser Fahrer in das Kriegsgebiet fährt.

Am Montag wird der Lkw mit rund 15 Tonnen Hilfsgütern in der Stadt Ternopol erwartet. Dort sollen mit den Hilfsgütern aus Hainichen zum einen Flüchtlinge aus den umkäpften Gebieten versorgt werden, die in Ternopol Zuflucht suchen oder Zwischenstation auf ihrer Flucht Richtung Westen machen.

Ein weiterer Teil soll mit kleineren Lkw, Transportern und Pkw in das Umland von Kiew transportiert werden. Wir warten auf weitere Informationen und werden diese hier im Blog natürlich weiterhin veröffentlichen.

Wenn der Lkw in Ternopol eingetroffen ist und wir erste Rückmeldungen zur Verteilung haben werden wir höchstwahrscheinlich in die Planung für den nächsten Hilfstransport in die Ukraine gehen.

Für Dienstag Nachmittag ist erst einmal die Bealdung eines Sattelzuges für Senioren und hilfsbedürftige Familien in Litauen geplant. Diese Hilfslieferung war schon seit längerem vorbereitet worden. Allerdings werden auf diesem Transdport hauptsächlich Krankenhausbetten, Inkontinenzeinlagen, sperrige Güter wie Möbel und Fahrräder transportiert. Lebensmittel, Hygieneartikel, Pampers und viele andere Dinge werden für den nächsten Ukraine-Transport separat gelagert. 

Freitag 4. März 2022

7 Uhr
Fahrer Valeri ist heute morgen um 7 Uhr eingetroffen. Er bekommt jetzt noch ein Frühstück bei uns und dann geht es los mit dem Beladen.

9 Uhr
Das Beladen des LKW läuft auf Hochtouren.

 

10 Uhr
Wir machen gute Fortschritte - Wir danken euch schon jetzt für die Hilfe und Unterstützung in Form von Spenden!

 

15 Uhr
Es ist geschafft. Das Team war unglaublich. Viele freiwillige Helfer haben angepackt. So haben neben den Kollegen der Firma Naturbrennstoffe auch alle Kollegen der Heizungsbaufirma Lauckner aus Hainichen den gesamten Tag mit angepackt. Auch viele weitere Menschen waren beteiligt. In diesem Moment werden alle Dokumente erstellt und der Fahrer wird in Kürze starten. Er hofft, es bis Anfang nächster Woche bis nach Ternopol östlich von Livi (Lemberg) zu schaffen. Von dort aus sollen die Spenden ganz schnell mit weiteren, kleineren Fahrzeugen verteilt werden. Wir halten euch über alles auf dem Laufenden. In der kommenden Woche geht es weiter. Spenden werden wochentags von 9-17 Uhr und samstags 9-11 Uhr im Spendenlager bei der Firma Naturbrennstoffe, Friedrich-Gottlob-Keller-Siedlung 27a, angenommen.

 

Donnerstag 3. März 2022

7 Uhr
Ein ukrainischer Lkw ist nahe Stuttgart eingetroffen und wird nun mit mehreren Paletten Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Schlafsäcken und mehr beladen. Danach fährt er weiter nach Hainichen.

8 Uhr
Der Lkw wird auf Kosten eines befreundeten Unternehmers voll betankt und startet in Kürze nach Hainichen.

9 Uhr
Unser Team ist bereit heute ordentlich anzupacken. Wir freuen uns auf euch und danken für jede Art von Unterstützung.
Team naturbrennstoffe

10 Uhr
Kinder aus der Kita "Zwergenland" waren einkaufen und haben Pampers und Lebensmittel ins Spendenlager gebracht.
Kindergarten

11 Uhr
Seit 9 Uhr werden ständig Spenden abgegeben. Danke für die tolle Unterstützung!

12 Uhr
Der LKW zur Beladung trifft erst am späten Abend ein. Wir werden daher am morgigen Freitag bis Mittag beladen. Spenden können also auch morgen noch gebracht werden.

13 Uhr
Das Verpacken schreitet voran. Das Ehepaar Kiesl brachte Spenden und wurde gleich für das Kleben von Kartons in Beschlag genommen.

Heute wurde übrigens der dritte Sattelzug mit Hilfsgütern innerhalb von 7 Tagen beladen. Diesmal war der 90 Kubikmeter fassende Sattelzug bereits von einer anderen Organisation zur Hälfte gefüllt worden. Der Lkw soll morgen im polnischen Kielce ankommen. Dort werden zum einen ukrainische Flüchtlinge versorgt, die in Kielce Zuflucht gefunden haben. Zudem sollen die Sachspenden mit kleineren Lkw und Transportern in die Ukraine transportiert werden.

Im Bild: Natalia Rees (links) und Raminta Kretschmann übersetzten alle wichtigen Informationen ins Ukrainische/ Russische.

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